Kolumbien-Info
| 8. August 2010 | ||
| 19:00 |
ein Aktivist des Comite Permanente por la Defensa de los Derechos Humanos spricht über:
* die Menschenrechtslage in Kolumbien
* den politischen-, sozialen- und bewaffneten Konflikt
* sowie die sozialen und demokratischen Alternativen zur heutigen Situation
Seit über 60 Jahren bestimmt ein politischer und sozialer Konflikt zwischen einer linksgerichteten Guerilla,
paramilitärischen Gruppen und dem kolumbianischen Militär weite Teile des Lebens in Kolumbien.
Hunderttausende Menschen wurden in dieser Zeit ermordet, unzählige vertrieben. Paramilitärische Einhei-
ten werden von den offiziellen Streitkräften geduldet und unterstützt, verfolgen Oppositionelle und zeichnen
sich für diverse Massaker verantwortlich. Auch hohe politische Amtsträger sind eng mit den paramilitärischen
Strukturen verbandelt. In diesem Klima der Gewalt verlieren Menschenleben scheinbar ihren Wert.
Loge, Moosstrasse 26, Luzern









Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe. Sie findet ausserdem statt:
Fr. 6. August, 20h im Kino der Reitschule BE
Sa. 7. August, 19h Autonome Schule ZH
So. 8. August, 19h, Loge LU (Moosstrasse vis-à-vis Helvetiaplatz)
In Kolumbien werden jedes Jahr Gewerkschafter ermordet. Dabei spielen Konzerne wie Coca-Cola und Nestlé eine wichtige Rolle. Um die Verflechtung zwischen diesen Konzernen, den Paramilitärs und dem kolumbianischen Staat exemplarisch zu zeigen, hat KanalB einen Fall gründlich recherchiert…
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